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J!UM – unser neuer Timesaver für die zentrale Joomla-Wartung
Vor Kurzem haben wir bereits angekündigt, dass wir an einer neuen Time-saving Component arbeiten.
Jetzt ist es soweit:
Trommelwirbel … 🥁
Mit J!UM – Joomla! Update Manager stellen wir ein Werkzeug vor, das ursprünglich aus unserem eigenen Agenturalltag entstanden ist.
Denn wer regelmäßig mehrere Joomla-Websites betreut, kennt das Problem: In jede Administration einloggen, nach verfügbaren Updates suchen, Erweiterungen prüfen, gegebenenfalls ein Backup erstellen, Updates durchführen und anschließend kontrollieren, ob alles weiterhin funktioniert.
Bei wenigen Websites ist das überschaubar. Bei vielen betreuten Joomla-Projekten wird daraus schnell eine wiederkehrende Aufgabe, die viel Zeit kostet.
Genau hier setzt J!UM an.
Joomla-Wartung zentral organisieren
J!UM bündelt wichtige Wartungsaufgaben mehrerer Joomla-Websites in einem zentralen Control Center.
Statt sich für jeden Arbeitsschritt durch unterschiedliche Administratorbereiche zu bewegen, lassen sich Projekte zentral erfassen und überwachen.
J!UM zeigt unter anderem:
den Status der angebundenen Joomla-Websites,
installierte Joomla- und PHP-Versionen,
verfügbare Erweiterungsupdates,
den Status laufender Wartungsaufträge,
Protokolle und Benachrichtigungen,
Backup-Informationen bei vorhandener Akeeba-Integration,
zusätzliche Sicherheitsinformationen bei vorhandener HTProtect-Integration.
Der Fokus liegt dabei bewusst auf der Verwaltung von Komponenten, Modulen, Plugins und Templates.
Joomla übernimmt weiterhin seine Core-Updates
Eine wichtige Abgrenzung war uns bei der Entwicklung von Anfang an wichtig:
J!UM ersetzt nicht die Update-Funktionen von Joomla selbst.
Joomla verfügt über eigene Mechanismen für Core-Updates und automatische Core-Aktualisierungen. Diese bleiben weiterhin Aufgabe von Joomla.
J!UM ergänzt diesen Prozess dort, wo bei vielen Websites der eigentliche Verwaltungsaufwand entsteht: bei den installierten Erweiterungen und den dazugehörigen Wartungsabläufen.
Projekte zentral verwalten
Jede verwaltete Joomla-Website wird als eigenes Projekt im J!UM Control Center angelegt.
Über einen geschützten Connector kommuniziert J!UM mit der jeweiligen Website. Dadurch lassen sich Statusinformationen und verfügbare Updates zentral abrufen.
Die einzelnen Websites bleiben dabei technisch voneinander getrennt. J!UM führt die benötigten Informationen lediglich an einer zentralen Stelle zusammen.
So behalten wir beispielsweise schnell den Überblick darüber:
welche Websites aktuell sind,
auf welchen Projekten Updates verfügbar sind,
welche Joomla- und PHP-Version verwendet wird,
wann zuletzt ein Backup erstellt wurde,
welche Wartungsaufträge noch laufen oder abgeschlossen wurden.
Updates kontrolliert durchführen
Verfügbare Updates für Komponenten, Module, Plugins und Templates können direkt über J!UM ausgewählt und angestoßen werden.
Dabei geht es nicht darum, möglichst viel vollautomatisch und unbeaufsichtigt auszuführen.
Unser Ziel war ein kontrollierter Wartungsprozess.
Deshalb bleiben einzelne Schritte, Statusmeldungen und Ergebnisse sichtbar und nachvollziehbar.
Gerade bei Kundenprojekten ist das aus unserer Sicht wesentlich wichtiger als eine reine „Alles aktualisieren“-Funktion.
Persistente Wartungsaufträge statt kurzlebiger Browser-Prozesse
Längere Aufgaben werden in J!UM als persistente Aufträge verarbeitet.
Das betrifft beispielsweise:
die Suche nach verfügbaren Erweiterungsupdates,
die Aktualisierung von Erweiterungen,
oder die Ausführung eines Akeeba-Backups.
Dadurch hängt ein Wartungsvorgang nicht ausschließlich von einer einzelnen geöffneten Browser-Sitzung ab.
Fortschritt, einzelne Verarbeitungsschritte und Ergebnisse bleiben im Control Center nachvollziehbar.
Das macht insbesondere die Arbeit mit mehreren Joomla-Projekten deutlich übersichtlicher.
Akeeba Backup Pro optional integrieren
Wer Akeeba Backup Pro auf seinen Joomla-Websites verwendet, kann die Backup-Funktion in den J!UM-Workflow integrieren.
Vor einer Aktualisierung kann beispielsweise zunächst ein Backup gestartet werden.
J!UM zeigt dabei den von Akeeba gemeldeten Fortschritt und den aktuell ausgeführten Verarbeitungsschritt an.
Wichtig ist auch hier die klare Aufgabenverteilung:
J!UM startet und überwacht den Backup-Prozess. Die eigentliche Backup- und Wiederherstellungsstrategie – etwa Speicherort, Aufbewahrung oder Wiederherstellung – bleibt weiterhin Aufgabe von Akeeba Backup Pro.
Zusätzliche Sicherheitsinformationen mit HTProtect
Auch HTProtect kann optional eingebunden werden.
Damit können zusätzliche Sicherheitsinformationen wie unterstützte Site-Scans, Core-Dateiprüfungen oder Malware-Prüfungen gemeinsam mit den übrigen Wartungsinformationen betrachtet werden.
Auch diese Integration ist optional.
J!UM funktioniert vollständig ohne Akeeba Backup Pro oder HTProtect.
Sicherheit war kein Zusatzpunkt
Da J!UM administrative Aktionen auf mehreren Websites ausführen kann, war Sicherheit für uns kein Feature, das man später ergänzt.
Sie war von Anfang an Teil der Architektur.
Dazu gehören unter anderem:
ausschließlich geschützte Connector-Verbindungen,
verschlüsselte Speicherung sensibler Zugangsdaten,
Joomla-Berechtigungsprüfungen,
CSRF-Schutz für schreibende Aktionen,
Validierung und Bereinigung externer Daten,
kontrollierte Hintergrundaufträge,
getrennte Zugangsdaten je Projekt,
nachvollziehbare Protokollierung.
J!UM ersetzt damit natürlich kein Server-Hardening, keine vollständige Backup-Strategie und kein Incident-Response-System.
Es sorgt aber dafür, dass die zentrale Joomla-Wartung kontrolliert und nachvollziehbar durchgeführt werden kann.
Warum wir J!UM entwickelt haben
Der wichtigste Grund war relativ einfach:
Wir wollten selbst Zeit sparen.
J!UM ist nicht aus einer theoretischen Produktidee entstanden, sondern aus einem Problem, das wir aus unserer täglichen Arbeit mit Joomla-Websites kennen.
Je mehr Websites betreut werden, desto größer wird der Aufwand, den aktuellen Zustand aller Projekte im Blick zu behalten.
Schon die Frage
„Auf welchen Websites stehen heute Erweiterungsupdates an?“
sollte nicht bedeuten, dass zuerst zahlreiche Administratorbereiche geöffnet werden müssen.
J!UM soll genau diese wiederkehrenden Abläufe vereinfachen.
Weniger Routinearbeit.
Mehr Übersicht.
Und mehr Zeit für die Aufgaben, bei denen tatsächlich menschliche Erfahrung erforderlich ist.
Drei Lizenzmodelle
J!UM steht in drei Lizenzvarianten zur Verfügung:
J!UM Starter
für bis zu 5 Joomla-Projekte.
J!UM Professional
für bis zu 25 Joomla-Projekte.
J!UM Agency
für eine unbegrenzte Anzahl an Projekten.
Der Funktionsumfang ist bei allen drei Varianten identisch. Die Lizenzmodelle unterscheiden sich in erster Linie durch die Anzahl der verwaltbaren Projekte.
Alle Lizenzen enthalten ein Jahr Updates und Support.
Es gibt keine automatische Verlängerung. Nach Ablauf des Zeitraums entscheidet der Kunde selbst, ob die Update- und Supportberechtigung verlängert werden soll.
J!UM im Video ansehen
Wer sich zunächst einen Eindruck verschaffen möchte, kann J!UM auch direkt im praktischen Einsatz ansehen.
In unserem Video zeigen wir Schritt für Schritt:
Installation und Einrichtung,
die wichtigsten Einstellungen,
das Anlegen und Verbinden von Joomla-Projekten,
die zentrale Suche nach Erweiterungsupdates,
die Ausführung von Updates,
die Integration von Backups,
und den Umgang mit Wartungsaufträgen.
So lässt sich in wenigen Minuten nachvollziehen, wie J!UM im täglichen Joomla-Wartungsprozess eingesetzt werden kann.
Unser Fazit
J!UM soll Joomla nicht ersetzen und auch keine Funktionen übernehmen, die Joomla bereits selbst zuverlässig erledigt.
Der Ansatz ist ein anderer:
Joomla übernimmt seine Core-Updates selbst – J!UM gibt uns die Übersicht und Werkzeuge für Komponenten, Module, Plugins und Templates.
Für uns ist J!UM deshalb vor allem eines:
ein echter Timesaver für die tägliche Arbeit mit mehreren Joomla-Websites.
Weitere Informationen, Preise, Dokumentation und das Video finden Sie unter:
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Tobias Luger, CEO webart-IT UG

